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5G-Mobilfunk braucht Zeit, Verkabelung und Rechenzentren

Als eines der ersten Länder Europas hat die Schweiz im Februar 2019 Lizenzen für den 5G-Mobilfunk versteigert. Der Markt steht in den Startlöchern. Aber das Rollout braucht Zeit, Fiber to the Antenna (FTTA) und mehr Rechenzentren. Darauf weist R&M hin.

3 MINUTEN LESEDAUER

Bis zu 100-mal schnellerer Datenverkehr

Die 5G-Technologie ermöglicht bis zu 100-mal schnellere mobile Internetverbindungen als der bisherige Standard 4G. Die Übertragungskapazität vergrössert sich um den Faktor 1000. Die Latenz liegt unter 1 Millisekunde beim Ping. Das 5G-Netz kann – voll ausgebaut – 100 Milliarden Geräte gleichzeitig einbinden. Der Stromverbrauch sinkt um bis zu 90% je Mobildienst.

Also handelt es sich um eine attraktive Technologie, die zahlreiche neue Optionen eröffnet. 5G kann die digitale Transformation unterstützen und vorantreiben. Die technischen Vorteile spielen für die sicherheits- und zeitkritische Kommunikation zwischen Fahrzeugen oder Fertigungsanlagen genauso eine Rolle wie für die Smart City oder Telemedizin.

Folglich beschäftigt das Thema 5G derzeit die gesamte Telekommunikationswelt. Nahezu täglich berichten Netzbetreiber, Testanwender und Chip-Hersteller über die neuesten Entwicklungen. Zahlreiche Pilotprojekte zeigen die vielfältigen Anwendungsmöglichkeiten.

Rollout braucht Zeit

Die Lizenzvergaben und Pilotprojekte dürfen nicht darüber hinwegtäuschen, dass Geduld nötig ist. Es wird einige Jahre dauern, bis sich Geräte, Anwendungen, Services und Geschäftsmodelle durchsetzen.

Die Marktforscher von BMI Research berichteten im Oktober 2018, dass es erst wenige Anwendungen gibt, die 5G zwingend voraussetzen. Der Massenmarkt mit bezahlbaren Geräten muss sich erst noch entwickeln. Geeignete Smartphones sollen 2019 auf den Markt kommen.

Das flächendeckende Rollout stellt die Netzbetreiber vor Herausforderungen. Sie benötigen Genehmigungen für viele neue Antennenstandorte.

5G benötigt mehr Glasfasernetze

Eine weitere Herausforderung kommt hinzu. Es reicht künftig nicht mehr aus, die Basisstationen über Radio Links miteinander zu verbinden. Die Antennen müssen in Glasfasernetze integriert werden. Fiber to the Antenna (FTTA) heisst das Investitionsprogramm, das nun zu bewältigen ist. Ausserdem müssen die Antennen mit lokalen bzw. regionalen Edge Data Center verbunden werden.

Nur so lassen sich die erwarteten Datenmengen nahezu in Echtzeit transportieren und prozessieren. Je nach Standort werden 1,5- bis dreimal mehr Basisstationen und zwei- bis dreimal mehr Glasfasern als bisher benötigt.

FTTA erfordert innovative Verkabelungslösungen. R&M arbeitet daran, solche Lösungen zu entwickeln und unterstützt Mobilfunkanbieter beim Aufbau von 5G-Infrastrukturen.

5GFTTAMobile Netzwerke

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