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Cabling für Wireless Wave2

Der neue WiFi-Standard bringt noch mehr und noch schnelleren Datenverkehr zu den Wireless Access Points. Wie muss die strukturierte Verkabelung beschaffen sein, damit im Netzwerk kein Flaschenhals entsteht?

3 MINUTEN LESEDAUER

Infrastruktur für IEEE 802.11ac planen

Mit IEEE 802.11ac, dem neuen Standard für drahtlose lokale Netze, ist ein weiterer Schub für WiFi-Anwendungen zu erwarten. Dieses WLAN ermöglicht Datenraten bis 7 Gigabit pro Sekunde. Die neue Generation nennt sich Wave2.

WLAN

Braucht man im Büro bald keine feste Verkabelung mehr? Doch! Denn auch Access Points werden in der Regel über eine strukturierte Verkabelung erschlossen.

Bei modernen WLAN-Produkten (nach IEEE 802.11ac) entsteht auf der Kabelseite ein Bandbreitenbedarf von mehr als 1 Gbit/s. Access Points müssen deshalb mit mehreren 1000BASE-T-Ports angeschlossen werden. Das erhöht den Verkabelungsaufwand. Die Alternative wäre ein 10GBASE-T-Anschluss.

Eine Zwischenlösung könnte die geplante Übertragungstechnologie NBASE-T bieten, die 2,5 oder 5 Gbit/s über vorhandene Kat. 5- und Kat. 6-Verkabelung ermöglicht. Langfristig reicht aber auch das kaum aus.

WLAN-Funkzellen verkleinern

Abdeckungsgrad einer einzelnen Funkzelle

Abdeckungsgrad einer einzelnen Funkzelle. Für den Arbeitsplatz direkt unter dem Access Point sind die Feldstärkenverhältnisse optimal, um eine maximale Datenrate zu garantieren. Die vielen mässig versorgten Arbeitsplätze bremensen den Datendurchsatz.

Bei der heute üblichen kapazitätsbasierenden WLAN-Planung werden viele kleine Funkzellen vorgesehen. Man betreibt sie mit entsprechend geringerer Leistung, um Interferenzen mit Nachbarzellen zu vermeiden und eine hohe Datenrate pro Teilnehmer sicherzustellen.

Der in der Norm vorgesehene Wabenradius von 12 m bzw. der daraus resultierende Abstand zwischen Access Points von 21 m muss als überholt angesehen werden. WLAN-Hersteller geben heute Empfehlungen für den Abstand von Access Points im Arbeitsplatzbereich von 14 m (Wabenradius: 8 m). Tendenz weiter sinkend.

Wabenstruktur

Wabenstruktur nach EN 50173-6, Anhang B. SO = Service Outlet. Der Abdeckungsradius einer Funkzelle wird zukünftig deutlich unter zwölf Metern liegen.

Bewährt hat sich eine Verkabelung, die sich am Prinzip der Wabenstruktur nach EN 50173-6, Anhang B, orientiert. Entscheidend für die Zukunftssicherheit dieser Verkabelung ist die Wahl des richtigen Wabenradius, der sich an der Zellengrösse der WLANs orientiert.

Neben dem Technologiewandel gilt es, Einflussfaktoren wie Arbeitsplatzverdichtung und Nutzungsänderungen zu berücksichtigen. Deshalb ist es wichtig, Installationen auf lange Sicht zu planen.

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