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Der Wettbewerb um 800 Gigabit Ethernet

Ein spannender Wettbewerb. Die Steckverbinder-Technologie für 800 Gigabit Ethernet fordert die ganze Branche heraus. Mehrere Konsortien entwickeln neue Generationen und Formate. Die Cloud-Branche wartet auf schnellere Konnektivität.

3 MINUTEN LESEDAUER

Hyperscale-Rechenzentren brauchen bald 800G

Die starke Nachfrage nach Technologien für eine schnellere fiberoptische Datenübertragung in Hyperscale-Rechenzentren hat eine Reihe von Entwicklungen ausgelöst. Die Hersteller-Konsortien – sogenannte MSAs (Multi Source Agreements) – arbeiten mit Hochdruck an neuen Spezifikationen. Es geht um die Roadmap von 400 zu 800 Gigabit Ethernet (800G).

Die Cloud-Branche wartet auf neue, schnellere optische Verbindungstechnik. Es ist davon auszugehen, dass Cloud-Unternehmen bis 2023 oder 2024 einsatzfähige 800G-Module benötigen, um die Übertragungsleistung in ihren Rechenzentren steigern zu können.

Der natürliche Wachstumsschritt

Eine US-dominierte Gruppe entwickelt die Spezifikationen für die QSFP-DD800-Steckverbindung. Dabei handelt es sich um einen natürlichen nächsten Schritt, der auf der 400G-Spezifikation aufbaut.

Das Format der optischen Steckverbinder bleibt erhalten. Die Übertragungsgeschwindigkeit in den einzelnen Leitungen steigt auf 112 GBit/s. Das Konsortium will gewährleisten, dass die 800G-Steckverbindung abwärtskompatibel bleibt.

Source: www.qsfp-dd.com

Das andere Konzept: Multiplexing

Eine konkurrierende, chinesisch dominierte MSA-Gruppe entstand Ende 2019. Sie will sogenannte 800G-Pluggables entwickeln. Hier geht es vor allem um die Connectivity zwischen mehreren Rechenzentren.

Ihr Ansatz zur Beschleunigung der Datenübertragung basiert auf dem Multiplexing-Verfahren und dem parallelen Betrieb von acht bzw. vier Leitungen (8 x 100G oder 4 x 200G). Dieses Konsortium will das Format der QSFP-DD- oder OSFP-Steckverbinder übernehmen.

Dritter im Bunde: On-Board Optics

Das Consortium for On-Board Optics (COBO) hat bereits eine 800G-Lösung spezifiziert. Sie basiert auf einer 16-Kanal-Konfiguration. Mit diesem Konzept lässt sich die Übertragungsgeschwindigkeit in der Zukunft auf 1,6 TB verdoppeln.

On-Board Optics (OBO) wandeln die Signale auf der Platine im Gehäuse anstatt im Stecker. Das Licht wird direkt in Fasern eingespeist und zu passiven Steckverbindungen in der Frontplatte geführt. Diese Art von Konnektivität benötigt weniger Platz als aktive Pluggables.

Migrationsfähiges Netzwerk planen

Entscheidend ist heute, migrationsfähige Netzwerke zu planen und zu installieren. Rechenzentren, die bereits jetzt für den Generationswechsel zu 800G vorsorgen wollen, wählen anpassungsfähige Verteilerplattformen. Bei der Evaluation und Planung steht ihnen R&M mit Knowhow und einem umfassenden Datacenter-Programm zur Seite.

400 Gigabits800 GigabitsCOBOEthernet

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