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Edge Data Center jetzt planen. So geht’s.

Edge Computing gewinnt Bedeutung fürs Netz. Wer sollte Edge Data Center planen? Was sind die ersten Schritte? R&M informiert Städte, Versorger und Branchen wie Handel, Medien, Verkehr, Immobilien.

4 MINUTEN LESEDAUER

Standorte für Edge Data Center finden

Der Markt der Edge Data Center entwickelt eine erfreuliche Dynamik. Edge Data Center bündeln und prozessieren gewisse Anwendungen, Datenmengen und Datenarten vor Ort. Es wäre zu aufwendig, zu teuer und zu langsam, diese in der weiten Cloud und in entfernten Hyperscale-Rechenzentren zu verarbeiten.

Edge Data Center werden künftig nahezu an jeder Ecke benötigt. Marktchancen ergeben sich nicht nur für etablierte Betreiber. Interessenten sollten spätestens ab 2019 Standorte und Glasfaserleitungen reservieren bzw. planen und verlegen.

  • Auch Städte oder regionale Versorger und Kabelnetzbetreiber können Edge-Computing anbieten. Oder sie werden Kooperationspartner grosser Anbieter und stellen Infrastrukturen bereit.
  • Industrie, Handel, Banken, Medienhäuser, Logistikanbieter oder Verkehrsträger könnten die Potenziale dieses Marktes entdecken.
  • Für Immobilienanbieter ergeben sich attraktive Möglichkeiten, Gebäude auszulasten.
  • Windkraftwerke, Solarparks, Bahnhöfe oder Autobahn-Raststätten verfügen eventuell über geeignete Flächen, Räume und die Nähe zu Glasfaserstrecken.
  • Ehemalige Enterprise Data Center lassen sich umwidmen oder modernisieren und für Edge Computing nutzen.

Stets sollte die Nähe oder direkte Verbindung zu Glasfaserstrecken und Netzknotenpunkten gesucht werden. Edge Data Center brauchen redundante und synchrone fiberoptische Hyperconnectivity in jede Richtung: zur Cloud, zum Mobilfunk, zu Nachbar-Rechenzentren und zu den Nutzern.

Technische Anforderungen beachten

Auf die Standortsuche folgt die konkrete Planung. Dabei gilt es, eine Reihe technischer Anforderungen zu berücksichtigen. Edge Data Center werden häufig mit Platzmangel und harschen Umweltbedingungen zu tun haben. Sie müssen an geschützten, diskreten, trockenen Orten stehen.

Zwingend vorzusehen:

  • unterbrechungsfreie Stromversorgung
  • Brandschutz
  • Klimatisierung
  • Kühlung
  • Schallschutz
  • Staubschutz
  • Vibrationsschutz
  • Verschluss und Zutrittskontrolle.

Wichtig ist, ausreichend Platz für High-Count-Fiber-Kabel und Kabelmanagement einzuplanen. Sinnvoll ist, Edge Data Center für jahrzehntelange Betriebszeiten zu konstruieren.

Robuste, wartungsarme Mikro- oder Container-Rechenzentren bieten sich als Lösungen an – komplett ausgestattet für den autonomen Betrieb. Eine Ultra-High-Density-Verkabelung zählt zum Pflichtprogramm. Verkabelungs- und Anschlusstechnik sollten selbsterklärend und reparaturfreundlich konstruiert sein. Installateure und Techniker sollten die Anlagen intuitiv bedienen können.

Kompromissloses Remote Monitoring und automatisiertes Infrastruktur-Management können helfen, den unterbrechungsfreien Betrieb zu gewährleisten. Fortschrittliche Lösungen bieten mehr als die akkurate Dokumentation der Ports und Kabel oder die Echtzeit-Detektion von Fehlern und Manipulationen. Sie müssen für das Management von Zutritt, Arbeitsanweisungen, MAC-Planungen, Software, Ressourcen, Assets und Service Levels einsetzbar sein. Gefahrenabwehr, Predictive Maintenance und Kostenkontrolle zählen ebenfalls zu wünschenswerten Features.

R&Ms Lösungen für Edge Data Center

R&M hat für diesen Bedarf die modulare, hochverdichtete Turnkey-Lösung EdgeGo und die fiberoptische Verteilerplattform Netscale entwickelt.

Bei einer hochverdichteten Verkabelung fällt es schwer, die Stecker zu greifen. Push-Pull-Mechanik wie bei der Quick-Release-Steckerfamilie von R&M vereinfacht das Patchen.

Die Hardware- und Software-Lösung R&MinteliPhy unterstützt beim automatisierten Infrastruktur-Management.

R&M’s Experten helfen weltweit bei der Planung und Realisierung von Edge Data Center.

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