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FTTH so nötig wie Strom und Wasser

Würden Sie auf Elektrizität und Wasser verzichten? Nein. Und wie ist es mit Breitband?

4 MINUTEN LESEDAUER

Connectivity entwickelt sich zum Grundbedürfnis

Der Markt signalisiert es eindeutig: Connectivity zählt zu den Grundbedürfnissen. Die Breitbandversorgung mit Fiber to the Home (FTTH) wird genauso wichtig wie die Strom- und Wasserversorgung. R&M nennt die Gründe.

Alle erwarten Breitband

Hunderte Millionen Menschen ändern seit geraumer Zeit ihr Verhalten. Sie lernen, mit Apps ständig und komfortabel zu kommunizieren – sei es mobil oder zu Hause am Tablet und PC. In der eigenen Wohnung arbeiten, konferieren, lernen, einkaufen, virtuell Freunde treffen. All das entwickelte sich 2020 mit Einsetzen der Corona-Pandemie zu einem neuen Standard, der allerdings noch häufig von Einschränkungen begleitet ist. Es mangelte nämlich an schnellen, stabilen Internetverbindungen für alle.

  • Einige Trends zeichnen sich schon länger ab.

Video on Demand und Streaming-Dienste erfreuen sich seit Jahren wachsender Nachfrage. Online-Gaming boomt. Und es gibt noch mehr datenintensive IP-Anwendungen, die zu Hause Einzug halten. Was wir erleben, ist nur die Spitze des Eisbergs. Das sagte Jeff Gavlinski, Marketingchef des Cloud-Anbieters Calix, im Juli 2020 auf einem Fiber-Forum.

Die Verbraucher gehen selbstverständlich davon aus, dass eine Breitbandversorgung für die vielen Onlinedienste überall verfügbar ist. So, wie sie es von der Elektrizitäts- und Wasserversorgung kennen.

  • Einige Trends verstärken sich jetzt.

Die Geschäftswelt erkannte 2020 auf eindrucksvolle Weise den Nutzen von Remote Working. Telekom-Provider Verizon beobachtete, dass die Online-Zusammenarbeit mit Kunden aufgrund der Pandemie um 1200 % zunahm. Industrie-, Büro- und Marketingwelt entdeckten die disruptiven Möglichkeiten virtueller Messen und Künstlicher Intelligenz.

Vertriebsleute arbeiten vermehrt zu Hause, anstatt Kunden zu besuchen. McKinsey berichtete im September 2020: Vor der Pandemie bevorzugten mehr als die Hälfte der weltweit befragten Unternehmen persönliche Kundenbesuche, heute ist das noch ein Fünftel. Und 80 % der Unternehmen wollen die neuen Vertriebsmodelle auch in post-pandemischen Zeiten grossmehrheitlich beibehalten.

Weitere Belege und Hintergründe lesen Sie im Fachmagazin CONNECTIONS no. 59.

Viele brauchen Breitband und mehr als 100 Mbit/s

Damit Vertriebsmitarbeiter am Heimarbeitsplatz eindrucksvoll präsentieren und mit Kunden live konferieren können, brauchen sie stabile, breitbandige Internetzugänge. Ingenieure und Marketer brauchen am Heimarbeitsplatz schnelle Leitungen, um auf entfernten Servern reibungslos produzieren zu können.

Der Internetzugang zu Hause beschränkt sich jedoch oft auf Download-Geschwindigkeiten unter 100 Mbit/s. Die Upload-Geschwindigkeiten liegen weit darunter. Bei moderner Telearbeit kommt es dagegen auf einen möglichst schnellen Upstream an. Die traditionelle Architektur der sogenannten «letzten Meile» zum Teilnehmer ist noch nicht für eine Ära der massenhaften Telearbeit ausgelegt.

Die Brancheninsider von WIK-Consult zeigten beispielhaft in einer Prognose für den deutschen Markt, wo die Messlatte liegt. Demnach werden 2025 knapp 75 % der Haushalte Bandbreiten von über 500 Mbit/s nachfragen.

Die Haushalte benötigen spätestens dann eine symmetrische Übertragung mit hoher Verfügbarkeit, niedrigen Paketverlustraten und niedriger Latenz. Das können Provider nur mit einer Glasfaser-Verkabelung bis ins Haus gewährleisten. Sie gehört künftig zur Grundversorgung wie Elektrizität und Wasser.

FTTH effizient planen

Fiber to the Home ist auf dem Vormarsch. Das bestätigen Analysen des FTTH Council Europe und von Research and Markets. Aber der Ausbau feingliedriger Glasfasernetze in Siedlungsgebieten stellt Telekommunikationsunternehmen, Kommunen und Stadtwerke regelmässig vor Herausforderungen.

Es gibt keine Universallösung für die fiberoptische Breitbandversorgung einer Stadt oder Region. Zudem sollen FTTH-Netze effizient und kostengünstig ausgerollt werden. Dafür liefert R&M Know-how und mit R&Mfoxs das Programm für FTTX-Netze.

Folgende Aspekte sollten berücksichtigt werden, um FTTH-Projekte effizient zu planen:

  • Vorausschauendes Design vom Central Office bis in die Gebäude
  • Evaluation und Vergleich der geeigneten Technologie
  • Möglichkeiten der Konvergenz, beispielsweise mit 5G
  • Spielraum für Wachstum und Verdichtung
  • Kongruentes, modulares Sortiment für alle Netzebenen
  • Geringer Montageaufwand, Vorkonfektionierung
  • Messdienst, Qualitätssicherung und Garantien
FTTHHome OfficeÖffentliche Netzwerke

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