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Kat. 8.1 messen: Vorsicht geboten!

Die höchste Kategorie der Kupferverkabelung stellt höchste Anforderungen an die Messungen. Wer Kat.-8.1-Installationen prüfen will, muss bei den Abnahmemessungen Vorsicht walten lassen. R&M legt spezielle Massstäbe an.

3 MINUTEN LESEDAUER

Phänomenal: 2 Gigahertz  

Feldmessungen nach Abschluss einer Netzwerkverkabelung gehören zu den Routineaufgaben der Installateure. Daran ändert sich bei einer modernen Klasse I/Kat. 8.1-Verkabelung nichts. Im Prinzip handelt es sich um den gleichen Vorgang wie bei einer Verkabelung für die unteren Übertragungsklassen EA, E und D bzw. Kat. 6A und niedriger.

Trotzdem liegt die Latte bei Kat. 8.1 beziehungsweise bei Klasse I viel höher. Der Grund ist die zulässige Übertragungsfrequenz. Sie vervierfacht sich nämlich im Vergleich zur höchsten Frequenz, die bei Klasse-EA-Verkabelung möglich war. Die Spezifikationen für Kat. 8.1 beziehungsweise Klasse I erlauben phänomenale 2 GHz. Der Vorteil: Damit lässt sich die Datenübertragung auf kurzen Links bis 40 Gigabit Ethernet steigern.

Es kommt auf das Mess-Equipment an

Die 2 GHz gelten allerdings als extremer Wert, der heutige Messgeräte und Messverfahren an ihre Grenzen bringen kann. Der Signal-Rausch-Abstand spielt mehr denn je eine entscheidende Rolle. Prüfstecker, Prüfmodule und Patchkabel können die sensiblen Signale leicht beeinflussen. Die am Markt verfügbaren Prüfstecker verhalten sich unterschiedlich. Das alles kann sich auf die Qualität der Messergebnisse auswirken.

Daher sollten Installateure die Abnahmemessungen bei einer Kat.-8.1-Installation nicht auf die leichte Schulter nehmen. Wenn sie die Verkabelung testen, sollten sie besondere Vorsicht walten lassen.

R&M definiert Rahmenbedingungen

R&M kennt die Situation und legt deshalb spezielle Massstäbe an. Wer das Kat.-8.1-Verkabelungssystem von R&M installiert und prüft, sollte zwei Punkte beachten:

  • R&M akzeptiert bei Prüfungen einer Klasse-I-Verkabelung vorerst nur Kanal-Messungen, bei denen spezielle Patchkabel eingesetzt werden.
  • Die Stecker der Patchkabel müssen von R&M freigegeben sein.

Nur so lässt sich die Streuung der Messwerte auf ein annehmbares Mass minimieren und die Performance einer Klasse-I-Verkabelung sicher bestimmen. Das Kat.-8.1-Verkabelungssystem von R&M beweist in jedem Fall seine Qualität. Als einer der ersten Hersteller hat R&M 2019 ein vollständiges Kat.-8.1-Verkabelungssystem eingeführt. Damit lassen sich normgerechte Permanent-Links gemäss ISO/IEC 11801, Klasse I, und ANSI/TIA 568.2-D, Kategorie 8, aufbauen.

Ausserdem empfiehlt R&M, die Installation immer doppelt zu prüfen – einmal für Kat. 8.1 und einmal für Kat. 6A. So können Installateure sicherstellen, dass die Verkabelung rückwärtskompatibel ist. Das freut die Kunden, denn sie können ihr Kat. 6A-Equipment noch länger verwenden. Und sie haben heute bereits eine Verkabelung im Haus, mit der sie später ohne zusätzliche Installationsarbeiten zu 40 Gigabit Ethernet migrieren können.

Kabel-PrüfungKat. 8.1

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