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Smart City: nur mit Glasfaser machbar

Sie planen die Infrastruktur für eine Smart City? Planen Sie zuerst Glasfasernetze. Die sind unverzichtbar. Der Bedarf an fiberoptischer Konnektivität verändert sich dynamisch. Ideal wäre, wenn Städte und Netzbetreiber kooperieren.

5 MINUTEN LESEDAUER

Smart bedeutet: Kommunikation, Daten, IoT …

Ein entscheidender Aspekt gerät bei Smart-City-Planungen leicht in Vergessenheit. Es handelt sich um die physische Konnektivität für Kommunikation und Datenverkehr in der gesamten Stadt. Gemeint ist die öffentliche Infrastruktur, die alles verbindet:

  • digitalisierte Gebäude und Produktionsanlagen
  • Sensoren und Geräte des Internet of Things (IoT)
  • Versorgungssysteme, Verkehrs- und Schienenwege
  • Mobilfunk-/WiFi-Antennen und mobile Anwendungen
  • Vermittlungsstellen und Datenzentren über und unter dem Asphalt

Nur ein Beispiel aus der weltweiten Reihe von Smart-City-Modellprojekten, die sich mit Infrastrukturen und IoT befassen. Beim portugiesische Modellprojekt «PlanIT Valley» geht man davon aus, dass pro Bewohner im Schnitt mehr als 400 IoT-Sensoren im Einsatz sein werden. Damit liesse sich ein digitales Abbild des Ökosystems Stadt erzeugen. Vorausgesetzt, alle Datenquellen sind gut vernetzt.

Glasfasernetze: Grundmauern der Smart City

Wie R&M im Fachmagazin Connections No. 58 begründet, lassen sich die digitalen Infrastrukturen einer Smart City nicht allein per Funk vernetzen. Informations- und Datenvolumen und zeitkritische Anwendungen nehmen aufgrund der Digitalisierung und Urbanisierung ständig zu. Letztlich kann nur eine fiberoptische Infrastruktur die Kommunikations- und Performancebedürfnisse einer Smart City tragen. Glasfasernetze bilden also die Grundmauern einer Smart City.

  • Der Nachrichtendienst TechTarget bestätigt: «Die vielleicht grösste Herausforderung für Smart Cities ist die Komplexität der Connectivity.»
  • Das McKinsey Global Institute betont: «Bevor eine Stadt smart sein kann, muss sie vernetzt sein.»
  • Das Beratungshaus Deloitte schreibt in einer Studie: «Glasfaser ist der Lebensnerv für 5G.» Das bedeutet: Der 5G-Mobilfunk ist auf Glasfaserverkabelung im Hintergrund der Antennen angewiesen.
  • Das Journal of Internet Services and Applications weist auf die Kapazitätsfrage hin: «Wenn eine Smart-City-Anwendung flächendeckend eingesetzt wird, erzeugt sie massiven Datenverkehr, was zu ernsthaften Performance-Problemen bei der zugrunde liegende Netzwerkinfrastruktur führen kann.»

Dubai Expo 2020

Dubai wird ab Oktober 2020 mit der Expo ein reales Modell für Smart Buildings und Smart Cities sein.

Empfehlung: offene Planung, vernetzt denken

R&M zieht aus weltweiten Beobachtungen, Analysen und Kundenprojekten folgende Schlüsse und Empfehlungen:

  • Es gehört zum Masterplan einer Stadt, engmaschige fiberoptische Kommunikations- und Datennetze aufzubauen und veraltete Netze sukzessive abzulösen. Eine Netzwerkplanung erstreckt sich über 20 bis 30 Jahre. Sie ist genauso wichtig wie die Planung von Wasser-, Abwasser-, Strom- und Gasleitungen.
  • Netzwerk-Architekturen für Smart Cities erfordern ein offenes Planungskonzept, denn der Datenverkehr wird sich noch jahrzehntelang dynamisch weiterentwickeln. Wo heute eine einzelne Glasfaserleitung liegt, müssen morgen vielleicht Multifaserkabel mit bis zu 256 Fasern eingezogen werden.
  • Funk- und Festnetze, Fiber to the Antenna (FTTA) und Fiber to the Home (FTTH), Leitungen für die Verkehrsregelung oder das Monitoring von Versorgungsleitungen können nicht mehr getrennt voneinander betrachtet werden. Aus planerischer Sicht ist die ideale, zukunftsfähige Lösung ein stadtweites, anwendungsneutrales Universal Fiber Grid (UFG).
  • Es ist nützlich, «vernetzt» zu denken. Infrastrukturen, Bedürfnisse und Funktionen lassen sich bereits in den Planungsphasen bündeln. Dabei können Städte und Provider zusammenarbeiten, z.B. in Form von Public Private Partnerships (PPP). Gemeinsam lasten sie ihre Infrastrukturen und Ressourcen maximal aus.

Auf dem Weg zu einer Smart City mit tragfähiger Kommunikationsinfrastruktur werden die Beteiligten komplexe und kleinteilige Aufgaben meistern müssen. Der Bau der fiberoptischen Verbindungen zwischen 5G-Antennen und dem Backhaul-Netz stellt so eine komplexe Angelegenheit dar. An den ungewöhnlichsten Orten müssen teilweise kreative Verkabelungswege gefunden werden, um das dichte Antennennetz und das aktive elektronische Sendeequipment anbinden zu können. Auch weit verzweigte IoT-Infrastrukturen müssen auf flexible Weise angebunden werden.

FTTX-Portfolio für die Smart City

Die fiberoptischen Grundmauern einer Smart City lassen sich mit R&M‘s FTTX-Portfolio entwickeln. Das modular ausbaufähige, hoch verdichtete Glasfaser-Verteilergestell ODF-PRIME kann als Eckstein dienen. Die vielfältig nutzbaren Polaris-Boxen und die innovativen SYNO-Muffen verbinden und verteilen die Fasern im Feld. In einer SYNO-Muffe lässt sich die Glasfaser-Verkabelung nachträglich erweitern oder anpassen. So lassen sich kleine 5G-Funkzellen oder lokale IoT-Anwendungen nachträglich mit dem Glasfasernetz verbinden.

Smart City

Wenn alle Ebenen von der physischen Netzwerkinfrastruktur unter dem Asphalt bis zum digitalen Abbild der Stadt zusammenwirken, entsteht die Smart City.

R&M bringt die Expertise aus einer Reihe von Smart-City-Projekten mit. Das Know-how reicht von der Planung über das Design kundenspezifischer Verbindungslösungen bis hin zur Funktionsprüfung und dem Management der Glasfaserverkabelung.

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